UA-Übung in Arbesbach | 22.10.2017

Datum:  22.10.2017
Übungsort: Lagerhaus Arbesbach 
Übungsbeginn: 14:00 Uhr
Übungsende: 15:30 Uhr
Übungsleiter: HBI Clemens Huber 

Eingesetzte Fahrzeuge FF Arbesbach:

 

 

HLFA-3 Arbesbach

LFA-B Arbesbach

KDO Arbesbach

Eingesetzte Feuerwehren:

 

 

 

 

 

 

  • FF Arbesbach
  • FF Altmelon
  • FF Griesbach
  • FF Großpertenschlag
  • FF Pretrobruck
  • FF Wiesensfeld

Bericht

Zum ersten Mal in diesem großem Ausmaß fand am Sonntag, dem 22. Oktober 2017 die Unterabschnittsübung des UA Arbesbach in Arbesbach statt. Diesmal übten die Feuerwehren des UA Arbesbach und des UA Griesbach gemeinsam. Somit waren insgesamt sechs Wehren an der Übung beteiligt.

Das Szenario wurde von der FF Arbesbach ausgearbeitet. Übungsannahme war ein Werkstättenbrand im Lagerhaus Arbesbach. Dazu war ein umfassender Außenangriff vorzunehmen. Des Weiteren waren im verrauchten Gebäude insgesamt vier teilweise verletzte Personen vermisst. Aufgrund des Wassermangels musste von den nachkommenden Feuerwehren eine Relaisleitung vom Badeteich Arbesbach bis zum Lagerhaus gelegt werden.

Aufgabe der FF Arbesbach war es, einen Außenangriff von der oberen Seite des Lagerhauses durchzuführen und die Wasserversorgung von einer nahegelegenen Saugstelle aufzubauen. Besonderheit hier war, dass das Übungsobjekt direkt an der Bundesstraße liegt, somit mussten auch mehrere Schlauchbrücken aufgebaut und ein Lotsendienst eingerichtet werden.

Am Lagerplatz wurden in der Zwischenzeit die Fahrzeuge der FF Altmelon und Griesbach in Stellung gebracht.

Die vermissten Personen konnten von den Atemschutztrupps der Feuerwehren Altmelon und Griesbach rasch gefunden und ins Freie gebracht werden. Die Verletzten wurden dem Roten Kreuz Arbesbach übergeben, welche diese professionell betreuten.

Um bei der derzeit herrschenden Wasserknappheit in Arbesbach kein zusätzliches Wasser aus dem Hydrantennetz zu verbrauchen, stand auch ein großes Vakuumfass zur Wasserversorgung zur Verfügung.

Von einem Atemschutztrupp der FF Arbesbach wurde auch eine Schutzgasschweißanlage aus dem Werkstättengebäude geborgen und im Freien gekühlt. Anschließend wurden die Gasflaschen mit der Wärmebildkamera überprüft.

Bei der anschließenden Nachbesprechung wurde von den Übungsbeobachtern Lob und Dank für die zahlreiche Ausrückung ausgesprochen.

Insgesamt nahmen 79 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren und vier Personen des Roten Kreuz  an der Übung teil. Eingesetzt waren insgesamt elf Feuerwehrfahrzeuge.

Im Anschluss lud die Gemeinde Arbesbach herzlich zu einer Jause ein.

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