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Großbrand nach Blitzschlag - Gr. Pertenschlag | 02.07.2019

Datum:  02.07.2019
Alarmstufe: B3
Alarmierung: 18:51 Uhr
Einsatzende: 23:15 Uhr (FF Arbesbach)
Alarmierung: Sirene, Pager, blaulichtSMS
Einsatzleiter: BI Manfred Stiedl (FF Gr. Pertenschlag)

Eingesetzte Fahrzeuge FF Arbesbach:

 

 

HLFA-3 Arbesbach

LFA-B Arbesbach

KDO Arbesbach

Eingesetzte Feuerwehren:

 

 

 

 

 

 

 

 

  • FF Altmelon
  • FF Arbesbach
  • FF Griesbach
  • FF Groß Gerungs
  • FF Groß Pertenschlag
  • FF Pehendorf
  • FF Pretrobruck
  • FF Schönbach

Kurz vor 19:00 Uhr am 02. Juli 2019 heulten zeitgleich bei 8 Feuerwehren die Sirenen. Alarmiert wurde ein "B3, Scheunen- oder Schuppenbrand, Schuppen in Vollbrand nach Blitzschlag".

Einige Mitglieder befanden sich zur Zeit der Alarmierung im FF-Haus um für das bevorstehende Fest aufzubauen. Somit konnte die FF Arbesbach nach nur wenigen Minuten zum Einsatzort ausrücken. An der Einsatzadresse angelangt standen das Wirtschaftsgebäude und ein altes Wohnhaus in Vollbrand.

Beim Eintreffen der Kameraden aus Arbesbach haben die Feuerwehren Gr. Pertenschlag und Altmelon bereits ein ersten Löschangriff gestartet. Primäres Ziel war es, ein Übergreifen der Flammen auf die angebaute Garage und damit das Wohnhaus zu verhindern.

Auf Anordnung des Einsatzleiters rüstete sich sofort ein Atemschutztrupp der FF Arbesbach aus und begann einen Innenangriff im Dachboden der Garage. Es galt die Feuermauer zu schützen und ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Die weitere Besatzung des HLFA-3 Arbesbach  und des LFA-B Arbesbach stellte in der Zwischenzeit die Löschwasserversorgung für Tank Arbesbach sicher. Ein umfassender Löschangriff mit mehreren Rohren wurde von allen zugänglichen Seiten gestartet. Glück für die Einsatzkräfte, direkt am Einsatzort führt ein kleiner Bach vorbei, somit war eine ausreichende Wasserversorgung sichergestellt.

Das Wohnhaus samt Garage konnte erfolgreich gegen die Flammen verteidigt werden. Nachdem der Schuppen vollständig ausgebrannt ist konnten auch die sich noch im Stall befindlichen Rinder gerettet werden. Diese waren von oben durch eine "harte" Zwischendecke von den Flammen geschützt. Alle der insgesamt 10 Rinder konnten erfolgreich ins Freie gebracht werden.

In weiterer Folge unterstützte ein privates Holztransportunternehmen mit einem Kranfahrzeug die Kameraden. Es galt den einsturzgefährdeten Schuppen abzutragen und das darin befindliche Heu und Stroh zu entfernen. Dazu wurde das noch immer glosende Heu und Stroh mittels Greifarm des Krans herausgehoben, abgelöscht und auf Kipper verladen. Das Material wurde in einer angrenzenden Wiese entladen, verteilt und weiter abgelöscht.

Die FF Arbesbach konnte den Einsatz um etwa 22:30 Uhr beenden und ins Feuerwehrhaus einrücken. Im Anschluss wurden noch sämtliche eingesetzte Gerätschaften wie Pumpen und Schläuche gründlich gereinigt und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht.

Wir möchten uns auf diesem Weg bei allen anderen Feuerwehren, bei den Exekutivbeamten, dem Roten Kreuz und dem Samariterbund für die gute Zusammenarbeit bedanken.

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