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Realistische Übung für Feuerwehr und Samariterbund | 08.11.2025

Verkehrsunfall mit mehreren eingeschlossenen Personen

Datum: 08.11.2025
Übungsort: FF-Haus Arbesbach (Außenbereich) 
Übungsbeginn: 14:00 Uhr
Übungsende: 17:00 Uhr

Übungsleiter:

 

OLM Valentin Stemmer

LM Benjamin Huber

Eingesetzte Fahrzeuge:

 

HLFA-3 Arbesbach

LFA-B Arbesbach

Rettungsorganisation:

Samariterbund Gr. Gerungs


Am Nachmittag des 8. November trafen sich die Freiwillige Feuerwehr Arbesbach und der Samariterbund Groß Gerungs zu einer gemeinsamen Übung in Arbesbach. Unter der Leitung von OLM Valentin Stemmer wurde ein realitätsnahes Szenario vorbereitet: Drei Fahrzeuge waren in einen Verkehrsunfall verwickelt, in denen sich insgesamt fünf Personen befanden – darunter vier Kinder und eine Übungspuppe. Alle „Verletzten“ wiesen unterschiedliche Verletzungsmuster auf, sodass auch für den Samariterbund eine praxisnahe Einsatzübung entstand.

 

An der Übung nahmen 15 Mitglieder der Feuerwehr Arbesbach sowie 9 Sanitäterinnen und Sanitäter des Samariterbundes Groß Gerungs teil.

 

Die Übung war bewusst als Schulungsübung angelegt. Das bedeutete, dass nicht an allen Fahrzeugen gleichzeitig gearbeitet wurde, sondern die Szenarien nacheinander abgearbeitet wurden. Während die Verletzten bereits in den Fahrzeugen vom Samariterbund betreut wurden, erfolgte die technische Rettung in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.

 

Die unterschiedlichen Unfalllagen forderten die Einsatzkräfte besonders: So war ein Kind in einem auf der Beifahrerseite liegenden Pkw eingeschlossen. Zunächst war eine Rettung über den Kofferraum geplant, doch aufgrund des Verletzungsmusters entschieden sich die Sanitäter gemeinsam mit der Feuerwehr für eine Rettung nach oben über die Fahrertüre.

 

Eine weitere Person – dargestellt durch eine Übungspuppe – musste aufgrund von Bewusstlosigkeit mittels Crash-Rettung befreit werden. Da keine Lebenszeichen mehr festgestellt werden konnten, begannen umgehend Reanimationsmaßnahmen. Diese wurden an einem speziellen Dummy durchgeführt. Das Kommando übernahm eine Notfallsanitäterin, während Mitglieder der Feuerwehr tatkräftig unterstützten und die Herzdruckmassage abwechselnd durchführten.

 

Nach Abschluss aller Rettungsmaßnahmen erklärte OBM Johannes Buxbaum die Funktionsweise und Gefahren moderner Airbags. Dabei wurde erläutert, an welchen Stellen Airbags in Fahrzeugen verbaut sind und welche Risiken bei der Menschenrettung bestehen können. Um die enorme Sprengkraft zu demonstrieren, wurden anschließend zwei Airbags gezielt gezündet.

 

Das Fazit beider Organisationen fiel durchwegs positiv aus: Die Zusammenarbeit funktionierte hervorragend, und alle Beteiligten konnten wertvolle Erfahrungen sammeln. Man war sich einig, dass solche gemeinsamen Übungen künftig regelmäßig stattfinden sollen.

 

Ein besonderer Dank gilt dem Motorsportverein Arbesbach unter Obmann Martin Wallner, der zwei der drei Übungsfahrzeuge zur Verfügung stellte und sich um den Transport kümmerte. Ebenso möchten wir uns herzlich bei den vier Kindern bedanken, die mit großem Einsatz und viel Geduld die verletzten Personen darstellten und damit wesentlich zum realistischen Ablauf der Übung beitrugen.

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