Fünf Feuerwehren im Brandeinsatz
| Datum: | 13.03.2026 |
| Alarmstufe: | B2 |
| Alarmierung: | 11:23 Uhr |
| Einsatzende FF Arbesbach: | 14:30 Uhr |
| Alarmierung: | Sirene, Pager, blaulichtSMS, LEA-App |
| Einsatzleiter: | FF Gr. Pertenschlag |
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Eingesetzte Fahrzeuge:
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Eingesetzte Feuerwehren:
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Kurz vor Mittag am Freitag, dem 13. März 2026, heulten bei fünf Feuerwehren die Sirenen. Alarmiert wurde mit Alarmstufe B2 – Zimmerbrand im 1. Obergeschoss in Kronegg.
Nur wenige Minuten nach der Alarmierung rückte Tank Arbesbach als erstes Fahrzeug zum Einsatzort aus. Bereits während der Anfahrt rüstete sich vorsorglich ein Atemschutztrupp vollständig aus. Kurz darauf kam über Funk die Information, dass ein Atemschutztrupp benötigt wird. Von der Landeswarnzentrale wurde außerdem mitgeteilt, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden.
Beim Eintreffen der Feuerwehr Arbesbach waren die Feuerwehren Großpertenschlag und Altmelon bereits vor Ort und hatten erste Löschmaßnahmen von außen eingeleitet. Dichter Rauch drang aus zwei Fenstern im ersten Stock, zudem waren von außen Flammen sichtbar.
Der Atemschutztrupp der Feuerwehr Arbesbach verschaffte sich Zugang zum Gebäude und begab sich in das erste Obergeschoss, wo umgehend mit den Löscharbeiten im Innenangriff begonnen wurde. Zu Beginn war die Verrauchung so stark, dass praktisch keine Sicht vorhanden war und sich die Einsatzkräfte vorsichtig vorantasten mussten.
Ein in weiterer Folge eingesetzter Überdruckbelüfter sorgte dafür, dass der Rauch kontrolliert aus dem Gebäude gedrückt wurde. Dadurch konnten die Löscharbeiten im Innenbereich gezielt fortgesetzt werden.
Parallel zum Innenangriff wurde die Wasserversorgung durch Pumpe Altmelon und Pumpe Arbesbach aufgebaut. Zusätzlich kam ein Falttank der Feuerwehr Schönbach zum Einsatz, der in weiterer Folge mithilfe eines Güllefasses mit Wasser befüllt wurde.
Die ebenfalls alarmierte Drehleiter der Feuerwehr Groß Gerungs wurde vor dem Brandobjekt in Stellung gebracht, musste jedoch letztlich nicht eingesetzt werden.
Der eingerichtete Atemschutzsammelplatz diente als zentrale Anlaufstelle für die eingesetzten Atemschutztrupps, die sich im Laufe des Einsatzes mehrfach abwechselten. Da die Wasserversorgung auch über die Bundesstraße verlief, wurde der Verkehr im Bereich der Schlauchbrücken von Feuerwehrmitgliedern geregelt.
Durch den Brand entstand im Gebäude erheblicher Sachschaden. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt und wird von den Brandermittlern der Polizei untersucht. Der ebenfalls anwesende Rettungsdienst musste nicht eingreifen.
Insgesamt standen fünf Feuerwehren mit rund 60 Mitgliedern und zehn Fahrzeugen im Einsatz. Die Feuerwehr Großpertenschlag verblieb anschließend zur Brandwache am Einsatzort.











