Realitätsnahe Atemschutzübung in einem Abbruchhaus in Arbesbach
| Datum: | 12.06.2026 |
| Übungsort: | Arbesbach |
| Übungsbeginn: | 19:30 Uhr |
| Übungsende: | 21:00 Uhr |
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Übungsleiter:
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LM Jonathan Pfeiffer OLM Christoph Buxbaum |
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Eingesetzte Fahrzeuge:
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Im Rahmen des Ausbildungsplanes stand am Freitag, dem 12. Juni 2026, eine Atemschutzübung auf dem Programm. Bereits im Feuerwehrhaus vermittelten die beiden Übungsleiter anhand eines Lego-Modells verschiedene Suchtechniken für den Atemschutzeinsatz und erklärten die dabei besonders wichtigen taktischen Grundsätze.
Anschließend rückten die Übungsteilnehmer mit zwei vollbesetzten Fahrzeugen zu einem Wohnhaus in Arbesbach aus, das in Kürze abgebrochen wird. Dadurch bot sich die seltene Möglichkeit, unter besonders realitätsnahen Bedingungen zu üben.
Das Übungsszenario sah zwei vermisste Personen im Gebäude sowie einen Brand im Dachstuhl vor. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Rauch aus den oberen Stockwerken. Ein Atemschutztrupp begann unmittelbar mit der Personensuche im stark verrauchten Gebäude. Aufgrund der eingeschränkten Sichtverhältnisse und der realen Gebäudestruktur stellte das Vorgehen eine anspruchsvolle Aufgabe dar. Da das Gebäude zum Abbruch vorgesehen ist, konnten verschlossene Türen gewaltsam geöffnet und die Suche anschließend fortgesetzt werden.
Parallel dazu rückte ein zweiter Atemschutztrupp mit einer Löschleitung in das Dachgeschoss vor und leitete die Brandbekämpfung ein. Die beiden vermissten Personen konnten rasch aufgefunden und mittels Tragetuch ins Freie gebracht werden. Zusätzlich wurde eine Gasflasche entdeckt und aus dem Gefahrenbereich entfernt.
Um möglichst vielen Atemschutzgeräteträgern praktische Erfahrungen zu ermöglichen, wurde im weiteren Verlauf erneut eine Person im Gebäude versteckt. Dadurch konnten weitere Trupps die Personensuche unter erschwerten Bedingungen trainieren. Besonders die engen Platzverhältnisse im Stiegenhaus stellten die Einsatzkräfte vor zusätzliche Herausforderungen.
Nach Abschluss der Übung fand direkt beim Übungsobjekt eine gemeinsame Nachbesprechung statt, bei der die gewonnenen Erkenntnisse besprochen wurden.
Ein herzlicher Dank gilt unserem Feuerwehrmitglied LM Anton Pfeiffer und seiner Familie für die Zurverfügungstellung des Übungsobjektes sowie für die anschließende Einladung auf Getränke. An der Übung nahmen insgesamt 20 Kameraden teil.










































