Funkgeräte bei der

FREIWILLIGEN FEUERWEHR ARBESBACH


Vorwort Nachrichtendienst

Der Bereich Nachrichtendienst hat in jeder Feuerwehr einen nicht mehr wegzudenkenden Platz eingenommen. Die Probleme die sich ohne diesen ergeben würden, wären gravierender als man denkt. Ein gutes Beispiel für die Wichtigkeit ist die Alarmierung. Wenn ein Feuerwehrmann seinen Dienst im Ernstfall verrichten will, muss er zuerst, auf welchem Weg auch immer, über den Einsatz in Kenntnis gesetzt werden. Was früher die Feuerglocke erledigt hat, machen heutzutage die Sirene, der Personenrufempfänger und seit neuestem das Mobiltelefon (blaulichtSMS bzw. App). Drei Möglichkeiten also, die die Wahrscheinlichkeit der Erreichbarkeit der Feuerwehrmitglieder um ein Vielfaches steigern.

 

Funk allgemein

Ein wichtiger Bestandteil des Nachrichtendienstes ist der Teilbereich Funk. Bei kleinen Einsätzen bzw. Übungen ist die Anzahl der daran beteiligten Feuerwehrmitgliedern meist überschaubar und somit auch teilweise ohne Funkverkehr möglich (bis auf die Kommunikation mit der Bezirks- bwz. Landeswarnzentrale). Bei einem Einsatz mit größerem Ausmaß sieht die Sache bereits anders aus. Die Kommunikation mit den einzelnen Gruppenkommandanten ist für den Einsatzleiter besonders wichtig um die Übersicht zu bewahren und die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Ohne Funk würde diese Kommunikation durch eine entsprechende Anzahl von Meldern (zu Fuß) erfolgen, was aufgrund des dabei zurückzulegenden Weges sehr zeitaufwändig wäre.

 

Funk in der FF Arbesbach

Die FF Arbesbach verfügt über drei digitale Fahrzeugfunkgeräte und fünf digitale Handfunkgeräte, die seit November 2009 standardmäßig bei Übungen und Einsätzen verwendet werden. Davor wurden die analogen Funkgeräte verwendet, welche der neuen Technik weichen mussten.

Digitales Handfunkgerät:

Digitales Fahrzeugfunkgerät:


Digitalfunk BOS Austria

Der digitale Funkverkehr der Einsatzorganisationen in Niederösterreich wird über ein eigens dafür aufgebautes Netz mit dem Namen TETRA (TErrestrial Trunked RAdio) abgewickelt, welches über ca. 230 Sendestationen verfügt. Das bringt den großen Vorteil, dass die Sende- und Empfangsqualität gegenüber dem analogen Funkverkehr bedeutend besser ist. Es gibt für jede einzelne Blaulichtorganisation innerhalb von TETRA ein eigenes abgeschlossenes taktisches Funknetz. Um jedoch den Anforderungen, für eine bessere Zusammenarbeit untereinander, gerecht zu werden, wurde die Möglichkeit geschaffen auf eigenen dafür vorgesehenen Sprechgruppen (Sprechkanälen) zu kommunizieren.

Alarmierungen in NÖ

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